Ultraschalldiagnostik bei Fischen

Die Ultraschalldiagnostik spielt in der Medizin inzwischen eine enorm wichtige Rolle und wird weit über die bekannte Schwangerschaftsdiagnostik für die Darstellung der inneren Organe eingesetzt.

 

Bei Fischen ist dieses Verfahren besonders gut anzuwenden, da Wasser das ideale Ankopplungsmedium ist und damit die Untersuchung - ein geeignetes Gerät und einen entsprechenden Schallkopf vorausgesetzt - einfach und sicher durchzuführen ist. Der Fisch kann dabei im Wasser bleiben, bei ruhigen Tieren ist oft nicht einmal eine Sedation erforderlich.

 

Die Interpretation der Ergebnisse erfordert eine entsprechende Sachkenntnis, mit der viele krankhafte Prozesse, wie Tumoren, Laichveränderungen und auch Veränderungen des Magen-Darm-Traktes, möglich sind.

 

Die Praxis besitzt seit 2013 ein eigenes, für den mobilen Einsatz speziell ausgerüstetes Ultraschallgerät, so dass ich die notwendige Diagnostik auch vor Ort am Teich durchführen kann. Außerdem ist das Gerät mit einem speziell bei Fischen unter Wasser einsetzbaren Schallkopf ausgestattet, so dass der Untersuchungsstress für die Tiere minimiert wird.

 

 

Darstellung des  Verdauungssystems und der Leber bei einem Koi.

Darstellung eines Tumors, erkennbar an der Gewebsstruktur und der Zystenbildung, bei einem Koi.